Integrationshilfe / Integration Assistance Integrationsleitbild des Landes Kärnten
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Allgemeine Voraussetzungen für die Förderung von Vorhaben

1. Grundlage für die Zuerkennung von öffentlichen Fördermitteln ist der Subventionsantrag (Beantragung in der Abteilung 13 - Gesellschaft und Integration / Flüchtlingswesen-Grundversorgung und Integration). Als Vorlagefrist gilt der 30. April des laufenden Jahres.

2. Aus Mitteln der Abteilung 13 – Gesellschaft und Integration / Flüchtlingswesen-Grundversorgung und Integration des Amtes der Kärntner Landesregierung können nur solche Vorhaben gefördert werden, die einer im öffentlichen Interesse gelegenen Integrationsmaßnahme für Fremde in Kärnten dienen.

3. Förderungen sind nur dann möglich, wenn die/der Träger*in des förderungswürdigen Vorhabens oder die daran interessierten Stellen nicht in der Lage sind, dieses Vorhaben aus eigenen Mitteln durchzuführen.

4. Die Gewährung von Fördermitteln ist an den Nachweis der Vollfinanzierung des Vorhabens gebunden (Finanzierungsplan).

5. Projekte, die aus Landesmitteln gefördert werden sollen, dürfen erst nach Vorlage einer schriftlichen Subventionszusage des Landes Kärnten in Angriff genommen werden.

6. Der Förderbetrag ist widmungsgemäß und nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit zu verwenden. Dem Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 13 – Gesellschaft und Integration / Flüchtlingswesen-Grundversorgung und Integration ist binnen sechs Monaten nach Auszahlung der Förderung bzw. bei Auszahlung in Monatszwölfteln drei Monate nach Einlangen der letzten Rate ein nachvollziehbarer VERWENDUNGSNACHWEIS vorzulegen und zwar :

  • Bei ALLGEMEINER Projektförderung:
    Aufstellung der gesamten projektbezogenen Ausgaben und Einnahmen unter Beifügung von Originalbelegen und Zahlungsnachweisen (Tagesauszüge, Saldierungsnachweise ) in mindestens der Höhe der gewährten Förderung vorzulegen .
  • Bei BETRIEBSZUSCHÜSSEN:
    Vorlage der Ausgaben- und Einnahmenrechnung bzw. der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für das geförderte Betriebsjahr unter Beifügung von Originalbelegen und Zahlungsnachweisen (Original-Kontoauszüge, Saldierungsnachweise) in mindestens der Höhe der gewährten Förderung erforderlich.
  • Bei Antragstellung auf INVESTITIONSFÖRDERUNG sind folgende Unterlagen beizubringen:
    Baubewilligung / Bauanzeige (bis längstens vor Auszahlung der ersten Rate)
    Grobkostenschätzung (ausführungsorientiert);
    Finanzierungsplan für die gesamte Bauzeit;
    Ausschreibung / Vergabe nach dem Bundesvergabegesetz 2006 bzw. dem Kärntner Vergaberechtsschutzgesetz (bei mehr als 50% Förderung aus öffentlichen Mitteln) – siehe Punkt 8;
    Absichtserklärung zum Betreiben einer Einrichtung;
    Erklärung über weitere Subventionsgeber

7. Ausschreibungen und Vergaben haben gemäß dem Bundesvergabegesetz 2006 bzw. dem Kärntner Vergaberechtsschutzgesetz in der jeweils geltenden Fassung und den dazu ergangenen Durchführungsverordnungen zu erfolgen.

8. Die/der Förderwerber*in erklärt, das Projekt im Sinne der Beschreibung zu betreiben. Änderungen sind nur nach ausdrücklicher, schriftlicher Zustimmung durch die zuständige Stelle beim Amt der Kärntner Landesregierung möglich.

9. Für die mit Mitteln des Landes Kärnten durchgeführten Investitionen besteht ein Eigentumsvorbehalt des Amtes der Kärntner Landesregierung in Höhe der gewährten Fördermittel.

10. Für die Subventionsabrechnung ist der dafür vorgesehene ABRECHNUNGSVOR-DRUCK des Amtes der Kärntner Landesregierung, Abteilung 13 – Gesellschaft und Integration / Flüchtlingswesen – Grundversorgung und Integration zu verwenden. Die Originalrechnungen und Zahlungsabschnitte (Tagesauszüge, Saldierungsnachweise) sind beizuschließen.

11. Auf Wunsch des Landes Kärnten ist einem allenfalls hiermit beauftragten Organ Einsicht in die Bücher, Belege und Aufzeichnungen zu ermöglichen. Es ist ein übersichtlicher Finanzierungsplan vorzulegen, ein Rechnungsabschluss über die Gebarung zu erbringen und wahrheitsgemäß Auskunft zu erteilen.

12. Bei Förderungen, welche die Höhe von € 35.000,00 übersteigen, ist dem Prüforgan auf Wunsch die Gesamtgebarung des Vereines offen zu legen. Sollte dies nicht möglich sein, so ist der den Förderansatz betreffende Teil des Unternehmens vollständig als eigener Rechnungskreis, ohne Einbeziehung von Umlagen oder Gemeinkosten, zu führen.

13. Bei einer widmungswidrigen Verwendung der Fördermittel ist der Förderbetrag nach Aufforderung dem Land Kärnten mit 4% Zinsen p.a. über dem jeweiligen Basiszinssatz mindestens aber in Höhe des Referenzzinssatzes zur Bewertung staatlicher Beihilfen im Sinne des EU-Vertrages rückzuerstatten.

14. Auf allen Unterlagen (z.B. Broschüren usw.), die Projekte betreffen, welche durch die Abteilung 13 – Gesellschaft und Integration / Flüchtlingswesen-Grundversorgung und Integration subventioniert werden, ist durch den Druck des LOGOS DES LANDES KÄRNTEN auf die erfolgte Landesförderung hinzuweisen.

15. Förderwerber*innen, welche sich im Rahmen eines eigenen Kollektivvertrages bewegen, verpflichten sich, bei erkennbarer Besserstellung der Mitarbeiter*innen die Entlohnung nach dem Gehaltsschema des Kollektivvertrages für die Berufsvereinigung von Arbeitgeber*innen für Gesundheits- und Sozialberufe (BAGS) und deren Arbeitnehmer*innen durchzuführen. Förderwerber*innen ohne eigenen Kollektivvertrag verpflichten sich, die Bestimmungen des BAGS zu übernehmen.



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Das Projekt „Integrationsdrehscheibe“ wurde durch das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres und das Land Kärnten kofinanziert.

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